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Feierabend-Business

Onlinekurs erstellen: So wird aus deinem Wissen ein Kurs

Maria Lengemann Stand: Oktober 2026 22 Min. Lesezeit

Tischmikrofon, Kopfhörer und in Reihen ausgelegte Karteikarten als Sinnbild für die Planung und Aufnahme eines Onlinekurses.

Kurz gesagt

Du kannst einen Onlinekurs neben dem Job erstellen, wenn du ein konkretes Problem deiner Zielgruppe löst und den Aufwand klein planst. Teste die Idee zuerst mit echten Interessenten, bevor du Stunden in Videos steckst. Wähle dann eine einfache Kursstruktur, passende Technik und eine Plattform, die zu deinem Verkaufsmodell passt. Prüfe außerdem vor dem Verkauf, ob dein Angebot unter das Fernunterrichtsschutzgesetz fällt.

Du hast dir in deinem Beruf oder Alltag Wissen aufgebaut, das anderen helfen könnte. Vielleicht überlegst du, daraus einen Onlinekurs zu machen. Dann kommen schnell die Fragen: Wird das überhaupt gekauft? Wie viel Technik brauche ich? Und darf ich so einen Kurs einfach anbieten? Gehen wir es in der Reihenfolge an, die Zeit und Geld spart.

Lohnt sich ein Onlinekurs neben dem Job?

Ein Onlinekurs kann sich neben dem Job lohnen, wenn du ein wiederkehrendes Problem lösen kannst und deine Zielgruppe für eine passende Lösung bezahlt. Du brauchst dafür nicht sofort ein großes Studio oder einen fertigen Mitgliederbereich. Du brauchst zuerst einen klaren Nutzen und die Zeit, den Kurs zu entwickeln, zu verkaufen und Fragen der Teilnehmenden zu beantworten.

Ein Kurs ist kein Produkt, das nach dem Hochladen für immer ohne Arbeit läuft. Du musst Interessenten erreichen, Verkäufe abwickeln, Inhalte aktuell halten und Support leisten. Ein gut abgegrenzter Selbstlernkurs braucht im Alltag weniger Betreuung als ein Kurs mit wöchentlichen Live-Terminen oder persönlichem Feedback. Aber auch der Selbstlernkurs verkauft sich nicht von allein.

Plane die Arbeit realistisch. Neben deinem Job können ein paar feste Abendstunden pro Woche reichen, wenn du dein Thema eng hältst. Ein kurzer Kurs mit einer konkreten Veränderung ist für den Start meist besser zu überblicken als ein umfassendes Programm, das alle Baustellen deiner Zielgruppe abdecken soll. Du musst nicht alles auf einmal aufnehmen.

Person in Rückenansicht am abendlichen Schreibtisch mit Notizbuch und Lampe als Sinnbild für die Arbeit an einem Onlinekurs neben dem Job.

Rechne vor der Produktion grob mit deinen eigenen Zahlen. Angenommen, du verlangst 149 Euro und verkaufst 20 Plätze. Das ergibt 2.980 Euro Umsatz vor Plattformkosten, Zahlungsgebühren, Steuern, Rückerstattungen und deinem Zeitaufwand. Das ist keine Gewinnprognose. Es zeigt dir nur, welche Verkäufe du für deinen Plan brauchst.

Welche Art Kurs passt zu deinem Feierabend? Diese Unterschiede helfen bei der Entscheidung:

Kursformat Was du lieferst Was es für deine Zeit bedeutet
Selbstlernkurs Videos, Texte, Übungen oder Vorlagen zum selbstständigen Bearbeiten Gut planbar, aber du brauchst einen klaren Kursablauf und Support für Rückfragen
Livekurs Unterricht zu festen Terminen, zum Beispiel als Webinar Weniger Vorproduktion, dafür musst du Termine freihalten und live unterrichten
Begleiteter Kurs Selbstlernmaterial plus Feedback, Sprechstunden oder Gruppe Höherer Betreuungsaufwand, dafür bekommst du früh Rückmeldung, wo Teilnehmende hängen bleiben

Willst du mehr Einzelbetreuung anbieten, kann ein Coaching das passendere Geschäftsmodell sein. Lies dazu auch den Beitrag Coach werden. Ein Kurs ist ein digitales Produkt. Wenn du weitere Formen wie Vorlagen oder Downloads dazu planst, lies auch Digitale Produkte verkaufen. Ein Kurs und ein Coaching lassen sich kombinieren, wenn klar bleibt, welcher Teil Wissensvermittlung und welcher Teil individuelle Beratung ist. Für die rechtliche Einordnung macht diese Unterscheidung einen Unterschied.

Achte auch auf deinen Job. Prüfe, ob dein Arbeitsvertrag eine Anzeige oder Genehmigung der Nebentätigkeit verlangt. Halte Kundendaten, Arbeitsmittel und Arbeitszeit deines Arbeitgebers aus deinem eigenen Business heraus. Und plane Zeit für Kursbetreuung ein, bevor du Termine versprichst.

Wie findest und testest du ein Kursthema?

Ein tragfähiges Kursthema liegt dort, wo dein Wissen ein konkretes Problem löst, das Menschen tatsächlich angehen wollen. Das Thema sollte klein genug sein, dass du ein klares Ergebnis versprechen und in einem überschaubaren Kurs vermitteln kannst. „Besser organisieren“ ist zu allgemein. „Deine erste Wochenplanung für den Etsy-Shop aufsetzen“ ist greifbarer.

Schau dir an, welche Fragen Menschen dir bereits stellen. Das können Fragen aus deinem Beruf, wiederkehrende Rückfragen in einer Community oder Probleme sein, die du in Gesprächen mit Interessenten hörst. Notiere ihre Formulierungen möglichst wörtlich. Daraus entstehen oft bessere Kurstitel und Lektionen als aus einer langen Liste deiner Fachbegriffe.

Prüfe jede Idee mit diesen Fragen:

  • Wer hat das Problem und woran merkst du, dass es dringend ist?
  • Was soll die Person nach dem Kurs konkret können oder erledigt haben?
  • Welche Lösung nutzt sie heute und warum reicht diese nicht?
  • Welche Schritte kannst du zuverlässig vermitteln?
  • Welche Teile brauchen Rückfragen, Feedback oder individuelle Beratung?

Der letzte Punkt ist wichtig. Wenn du keine Lernbetreuung einplanen willst, solltest du auch keine Rückmeldung auf Aufgaben versprechen. Sobald du aber im Kurs Fragen zum Stoff, Korrekturen oder persönliches Feedback zusagst, kann das rechtlich als Überwachung des Lernerfolgs relevant werden. Das spielt beim Fernunterrichtsschutzgesetz eine Rolle.

Teste die Idee, bevor du den kompletten Kurs erstellst. Sprich mit Menschen aus deiner Zielgruppe und frage nach ihrem tatsächlichen Vorgehen. „Würdest du so einen Kurs kaufen?“ ist eine schwache Frage. Viele sagen aus Höflichkeit ja. Besser ist: „Was hast du zuletzt versucht?“, „Wofür hast du schon Geld ausgegeben?“ und „Was hält dich gerade auf?“

Ein kleiner Pilot kann dir zeigen, ob Inhalt und Ablauf verständlich sind. Du kannst einen Live-Workshop anbieten, eine kurze E-Mail-Reihe mit Übungen verschicken oder eine kleine Gruppe durch ein klar umrissenes Ergebnis führen. Notiere, an welchen Stellen Rückfragen kommen und welche Aufgaben Teilnehmende wirklich abschließen. Die Rückmeldungen zeigen dir, was in deinen Kurs gehört und was du weglassen kannst.

Verkaufe einen Pilotkurs nur mit klaren Bedingungen. Beschreibe, was enthalten ist, wann die Inhalte kommen, wie Feedback abläuft und wer den Kurs betreut. Wenn du noch keine fertigen Videos hast, sage offen, dass die Teilnehmenden an einer ersten Version teilnehmen. Das ist fair und liefert dir verwertbare Hinweise.

Wann ist die Idee ausreichend geprüft?

Eine Idee ist ausreichend geprüft, wenn Menschen Zeit oder Geld investieren und dir konkret beschreiben, welches Ergebnis sie brauchen. Ein zustimmendes Nicken reicht nicht. Verbindliche Anmeldungen, bezahlte Pilotplätze oder genaue Fragen zu Umfang und Ablauf sind deutlich bessere Signale.

Bau die Nachfrage nicht künstlich groß. Wenn sich nur wenige Menschen melden, kann das am Thema liegen, aber ebenso an deiner Reichweite, deiner Beschreibung oder dem Zeitpunkt. Ändere eine Sache und teste erneut. Erst wenn du verstehst, warum die Leute kaufen oder abspringen, lohnt sich der größere Produktionsaufwand.

Wie baust du Module, Lektionen und Aufgaben auf?

Ein guter Kurs führt Teilnehmende in nachvollziehbaren Schritten zu einem konkreten Ergebnis. Ordne die Inhalte so, dass jede Lektion auf etwas aufbaut, das vorher erklärt oder ausprobiert wurde. Deine Lernenden sollten jederzeit erkennen, was sie gerade tun und was danach kommt.

Starte nicht mit dem Skript für Video eins. Schreib zuerst das Ergebnis des Kurses in einem Satz auf. Formuliere dann, was die Teilnehmenden am Ende können oder vorliegen haben. Erst daraus leitest du Module, Lektionen und Übungen ab.

Ein einfaches Kursgerüst sieht so aus:

  1. Ausgangspunkt klären: Was braucht die Person, bevor sie loslegt?
  2. Grundlagen vermitteln: Welche Begriffe, Regeln oder Werkzeuge muss sie kennen?
  3. Vorgehen zeigen: Welche Schritte führen zum versprochenen Ergebnis?
  4. Anwendung ermöglichen: Welche Übung setzt das Gelernte in die Praxis um?
  5. Ergebnis prüfen: Woran erkennt die Person, dass sie weitergekommen ist?

Die Reihenfolge muss zu deinem Thema passen. Ein Kurs zur Angebotsentwicklung könnte etwa mit Zielgruppe und Problem starten, dann das Angebot ausarbeiten und zum Schluss die Verkaufsseite prüfen lassen. Eine reine Sammlung von Videos ohne roten Faden ist kein Lernplan. Dafür musst du keine komplizierte Didaktik studieren. Du musst nur überlegen, wo ein Anfänger hängen bleibt.

Infografik zu einem einfachen Kursgerüst in fünf Stufen: Ausgangspunkt klären, Grundlagen wie Begriffe, Regeln und Werkzeuge vermitteln, das Vorgehen zum versprochenen Ergebnis zeigen, Anwendung mit einer Übung für die Praxis ermöglichen und das Ergebnis prüfen.

Eine Lektion sollte eine Hauptfrage beantworten. Teilst du in einem Video Grundlagen, Sonderfälle, Softwaretipps und drei verschiedene Methoden zusammen, wird es schwer, den Inhalt später wiederzufinden. Trenne die Teile. Benenne jede Lektion nach dem, was danach klarer oder erledigt ist, nicht nach einem internen Stichwort.

Aufgaben helfen, Wissen anzuwenden. Die Übung muss zum Lektionsergebnis passen und realistisch in den Alltag der Zielgruppe passen. Wenn du erklärst, wie man ein Produktangebot schärft, lass die Teilnehmenden ein eigenes Angebot formulieren. Gib ihnen ein Beispiel und ein paar Prüffragen mit. So ist die Aufgabe verständlich, auch wenn niemand live neben ihnen sitzt.

Plane Rückmeldung nur dort ein, wo sie wirklich etwas verbessert. Vielleicht reicht eine Checkliste zur Selbstkontrolle. Vielleicht brauchst du Musterlösungen oder ein moderiertes Frageformat. Einzelkorrekturen kosten Zeit und können eine Lernerfolgskontrolle im Sinne des FernUSG sein. Das solltest du vorab fachlich prüfen, bevor du es in die Kursbeschreibung oder den Vertrag schreibst.

Schreib keine vollständigen Vorträge, wenn ein Stichwortzettel reicht. Für ein Erklärvideo kannst du die Kernaussage, ein Beispiel und den Übergang zur Übung notieren. Bei Bildschirmaufnahmen hilft ein kleines Drehbuch, damit du nicht in Nebenwege gerätst. Rede so, wie du auch einer Person im Gespräch etwas erklären würdest.

Halte den Kursumfang knapp. Jede weitere Lektion bringt Produktionsarbeit, Pflege und mögliche Supportfragen mit. Nimm eine Lektion nur auf, wenn sie zum Ergebnis beiträgt. Zusätzliche Vorlagen oder Bonusmaterial sehen im Verkaufsversprechen nett aus, machen den Kurs aber nicht automatisch hilfreicher.

Welche Technik brauchst du für Aufnahme und Ton?

Für deinen ersten Kurs reichen ein ruhiger Aufnahmeort, ein verständliches Mikrofon, eine Kamera oder Bildschirmaufnahme und eine einfache Schnittmöglichkeit. Der Ton ist dabei wichtiger als ein teures Kamerabild. Wenn Teilnehmende jedes Wort gut verstehen, verzeihen sie eher ein schlichtes Bild als Hall, Rauschen oder ein ständig wechselndes Lautstärkeniveau.

Nimm zunächst eine kurze Probe auf. Hör sie mit Kopfhörern an und achte auf Raumhall, Hintergrundgeräusche, Sprechtempo und störende Füllwörter. Stell das Mikrofon nah genug zu dir, ohne direkt hineinzusprechen. Ein weicher Raum mit Vorhängen oder Bücherregal klingt oft angenehmer als ein leerer Raum.

Du musst nicht in jeder Lektion vor der Kamera stehen. Für Softwareanleitungen oder Präsentationen genügt häufig eine Bildschirmaufnahme mit eingesprochener Erklärung. Zeigst du dein Gesicht, schau in die Linse und halte das Licht vor dir. Ein Fenster kann dafür schon reichen. Vermeide starkes Gegenlicht.

Wähle Werkzeuge, die du bereits bedienen kannst. Ein Aufnahmeprogramm, mit dem du vertraut bist, spart mehr Zeit als eine umfangreiche Studioausstattung, die du erst lernen musst. Prüfe vorab, ob die Software Bildschirm, Mikrofon und Kamera getrennt aufzeichnet und ob sich ein gut lesbares Video exportieren lässt. Die konkreten Funktionen und Preise ändern sich; kontrolliere sie direkt beim Anbieter, bevor du dich festlegst.

Bearbeite nur, was beim Verstehen stört. Schneide lange Pausen, Versprecher und sachliche Fehler heraus. Ein einfacher Titel und ein wiederverwendbares Layout reichen. Stundenlanges Feilen an Animationen bringt dir weniger als ein klarer Aufbau und gute Beispiele.

Mach Untertitel oder ein schriftliches Transkript zugänglich, wenn deine Plattform das erlaubt. Das hilft Menschen, die lieber lesen, unterwegs ohne Ton schauen oder einzelne Stellen durchsuchen wollen. Achte darauf, dass Fachbegriffe und Namen korrekt geschrieben sind, wenn du automatische Transkription nutzt.

Lege eine verständliche Dateistruktur an, bevor du alles hochlädst. Ein Ordner je Modul und eindeutige Dateinamen ersparen später Sucherei. Sichere deine Originalaufnahmen zusätzlich außerhalb der Kursplattform. Du willst nicht erst beim Wechsel des Anbieters herausfinden, dass die einzigen Kopien deiner Inhalte dort liegen.

Teste deinen Kurs auf einem Smartphone und auf einem normalen Laptop. Prüfe, ob Videos laufen, Dateien lesbar sind und Links stimmen. Schalte Benachrichtigungen ein und kontrolliere, welche E-Mails Teilnehmende bekommen. Ein Zugang, der auf deinem eigenen Bildschirm funktioniert, reicht als Abnahme noch nicht.

Welche Plattform passt zu deinem Onlinekurs?

Die passende Plattform hängt davon ab, ob du nur Inhalte bereitstellen oder auch Checkout, Zahlungsabwicklung, Rechnungen und Mitgliederverwaltung bündeln willst. Plattformpreise sind laufend veränderlich. Die folgende Übersicht nennt die öffentlich angegebenen Konditionen, geprüft am 20.10.2026. Anbieter rechnen zum Teil in anderen Währungen ab oder verlangen weitere Gebühren.

Plattform Geeignet, wenn du … Öffentlich angegebene Konditionen Was du abwägen solltest
Memberspot eine deutsche Kursplattform mit Mitgliederbereich und Community suchst Starter ab 39 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung, monatlich zahlbar 49 Euro, keine plattformeigene Transaktionsgebühr; externe Zahlungsanbieter können Gebühren berechnen Mitglieder- und Kurslimits der Tarife prüfen; Preise laut Anbieter netto zuzüglich Umsatzsteuer
ablefy Kurse, digitale Produkte und Zahlungsprozesse in einem System verkaufen willst Create & Sell ab 59 Euro pro Monat zuzüglich 2,7 Prozent und 0,50 Euro je erfolgreicher Standardzahlung Der Tarif wächst mit der Zahl deiner Mitglieder; Zahlungs- und Steueroptionen für dein Modell prüfen
Teachable international verkaufen und eine englischsprachige Plattform nutzen willst Starter ab 29 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung, dazu 7,5 Prozent Transaktionsgebühr im Starter-Tarif Währung, Zahlungsanbieter, Steuerfunktionen und Gebühren genau mit dem eigenen Zielmarkt abgleichen

Die Plattformen können ihre Konditionen jederzeit anpassen. Vergleiche vor dem Abschluss immer den offiziellen Preis, die Zahlungsgebühren, die Vertragsbedingungen und die Kündigungsmöglichkeiten. Eine Plattform übernimmt nicht automatisch deine rechtlichen Pflichten als Kursanbieter. Lies auch, wer Vertragspartner der Käufer wird und wer Rechnungen ausstellt.

Ein gehosteter Kursbereich ist für den Start oft bequemer. Du bekommst dort Anmeldung, Login und häufig Zahlung oder E-Mail-Abläufe an einer Stelle. Der Preis dafür ist weniger technische Kontrolle und eine laufende Abhängigkeit vom Anbieter. Exportiere deine Kursinhalte und Kundendaten regelmäßig, soweit das technisch und datenschutzrechtlich möglich ist.

Mit einer eigenen Website und einem Lernmanagementsystem hast du mehr Kontrolle über Gestaltung, Datenflüsse und Erweiterungen. Dafür musst du Hosting, Updates, Sicherheit, Zahlungsanbieter und Fehler selbst koordinieren oder einkaufen. Wenn du nur einen Pilotkurs verkaufen willst, ist das möglicherweise zu viel Technik auf einmal.

Gehostet oder selbst betrieben

Gehosteter Kursbereich

  • Anmeldung, Login und häufig Zahlung an einer Stelle
  • Bequemer für den Start
  • Weniger technische Kontrolle
  • Laufende Abhängigkeit vom Anbieter

Eigene Website mit Lernmanagementsystem

  • Mehr Kontrolle über Gestaltung, Datenflüsse und Erweiterungen
  • Hosting, Updates und Sicherheit liegen bei dir
  • Zahlungsanbieter und Fehler koordinierst du selbst
  • Für einen Pilotkurs möglicherweise zu viel Technik

Exportiere Kursinhalte und Kundendaten regelmäßig, soweit das möglich ist.

Vergleiche nicht nur die monatliche Grundgebühr. Rechne bei einem Beispielverkauf durch, wie viel nach Zahlungs- und Transaktionsgebühren übrig bleibt. Berücksichtige außerdem Zusatzkosten für E-Mail-Marketing, Video-Hosting, Support und externe Plugins. Eine günstige Basis kann bei steigenden Mitgliedszahlen oder Zusatzfunktionen teuer werden.

Prüfe, was ein Wechsel bedeuten würde. Kannst du Videos und Kursstruktur exportieren? Bleiben Teilnehmerdaten verfügbar? Lassen sich laufende Abonnements übertragen? Die Antworten sollten Teil deiner Entscheidung sein, nicht erst einer späteren Notfallplanung.

Fernunterrichtsschutzgesetz: Wann braucht dein Kurs eine Zulassung?

Eine Zulassung der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) kann erforderlich sein, wenn dein entgeltlicher Kurs Kenntnisse oder Fähigkeiten vermittelt, die Teilnehmenden überwiegend räumlich getrennt lernen und du ihren Lernerfolg überwachst. Die Voraussetzungen stehen in § 1 FernUSG; § 12 FernUSG verlangt grundsätzlich die Zulassung solcher Fernlehrgänge. Entscheidend ist der tatsächliche Vertragsinhalt und nicht, ob du dein Angebot „Kurs“, „Programm“ oder „Coaching“ nennst.

Das Gesetz wird oft übersehen, weil es aus einer Zeit vor heutigen Lernplattformen stammt. Der Bundesgerichtshof hat seine Regeln aber ausdrücklich auf ein online durchgeführtes Business-Mentoring-Programm angewendet. Das Urteil vom 12.06.2025 trägt das Aktenzeichen III ZR 109/24. Der BGH entschied, dass das Merkmal der überwiegenden räumlichen Trennung bei Onlineunterricht jedenfalls erfüllt ist, wenn die asynchronen Anteile überwiegen. Außerdem kann das FernUSG auch bei Verträgen mit Unternehmern gelten.

Prüfe die Merkmale einzeln:

  • Wissens- oder Fähigkeitenvermittlung: Du erklärst Inhalte, zeigst Vorgehensweisen oder bringst Teilnehmenden praktische Fähigkeiten bei.
  • Vertrag und Entgelt: Die Teilnahme beruht auf einer Vereinbarung und wird bezahlt. Die Höhe und Zahlungsart sind dafür laut ZFU nicht entscheidend.
  • Räumliche Trennung: Teilnehmende arbeiten überwiegend selbstständig mit Videos, Texten, Aufgaben oder abrufbaren Aufzeichnungen. Ein jederzeit abrufbarer Kurs ist typischerweise asynchron.
  • Lernerfolgskontrolle: Der Vertrag gibt Teilnehmenden ein Recht auf inhaltliche Überprüfung oder individuelle Betreuung. Dazu können Korrekturen, Tests, zugesicherte Fragen, Feedback oder ein individuelles Gespräch gehören.

Die Lernerfolgskontrolle ist weiter gefasst, als viele erwarten. Laut ZFU genügt bereits ein vertraglich eingeräumtes Recht auf Kontrolle. Es ist unerheblich, ob die Teilnehmenden dieses Recht tatsächlich nutzen. Auch ein zugesagtes Fragerecht zu den Kursinhalten oder inhaltliches Feedback in einer Gruppe kann darunterfallen.

Ein Livekurs ist deshalb nicht automatisch zulassungsfrei. Nach der aktuellen ZFU-Information fehlt die räumliche Trennung bei synchronem Unterricht mit wechselseitiger Kommunikation, wenn Teilnehmende live Fragen stellen und Antworten erhalten können. Der BGH hat das am 05.02.2026 bestätigt (III ZR 137/25). Lehrende und Lernende gelten danach nicht als räumlich getrennt, soweit das Wissen über eine synchrone Kommunikation in beide Richtungen vermittelt wird und Teilnehmende wie im Präsenzunterricht ohne besondere Anstrengung Kontakt aufnehmen können. Ein reiner Livestream ohne Rückfragemöglichkeit oder eine jederzeit abrufbare Aufzeichnung kann dagegen Fernunterricht sein. Mischformate werden nach Umfang und unter Umständen nach inhaltlicher Bedeutung ihrer Fernunterrichtsanteile betrachtet.

Auch eine Verkaufsseite ist kein verlässlicher Schutz. Ob dein Angebot Coaching oder Unterricht ist, richtet sich nach dem Schwerpunkt des Vertrags. Der BGH hat am 15.01.2026 klargestellt, dass sich diese Frage bei Coaching- und Mentoring-Angeboten nur im Einzelfall beantworten lässt (III ZR 80/25). Überwiegt die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, kann das FernUSG gelten, selbst wenn du zusätzlich Begleitung oder Beratung versprichst. Verkaufe nicht einfach an Unternehmer und gehe davon aus, dass das Gesetz dann nicht gilt. Der BGH hat diese Annahme verworfen.

Eine enge Ausnahme betrifft Kurse, die ausschließlich der Freizeit oder Unterhaltung dienen. Ein Malkurs für das Hobby kann darunterfallen. Ein Kurs, dessen Wissen beruflich nutzbar ist, fällt nicht allein dadurch aus dem Gesetz, dass du ihn als Freizeitangebot bezeichnest. Die ZFU verlangt für solche Ausnahmen außerdem eine Anzeige. Die Einordnung hängt vom konkreten Ziel und Inhalt ab.

Was gilt 2026? Die ZFU meldet, dass ein am 27.08.2026 veröffentlichter Referentenentwurf zur Änderung des FernUSG noch keine Wirkung entfaltet. Das Gesetzgebungsverfahren ist laut Behörde nicht abgeschlossen. Für passende Fernlehrgänge besteht daher weiterhin die Zulassungspflicht nach der geltenden Fassung des FernUSG.

Wichtige Daten zum FernUSG

  1. 12.06.2025 Der BGH wendet das FernUSG auf ein online durchgeführtes Business-Mentoring an, auch Verträge mit Unternehmern können darunter fallen.
  2. 15.01.2026 Der BGH stellt klar, dass sich Coaching und Unterricht nur im Einzelfall abgrenzen lassen.
  3. 05.02.2026 Der BGH bestätigt, dass Livekurse mit Kommunikation in beide Richtungen nicht als räumlich getrennt gelten.
  4. 27.08.2026 Ein Referentenentwurf zur Änderung erscheint, entfaltet aber noch keine Wirkung.

Für passende Fernlehrgänge gilt die Zulassungspflicht weiter.

Fehlt eine erforderliche Zulassung, ist der Fernunterrichtsvertrag nach § 7 FernUSG nichtig. Die ZFU weist auch auf mögliche Rückzahlungsansprüche und Bußgelder bis zu 10.000 Euro hin. Das ist kein theoretisches Detail, das du nach dem Launch klären solltest. Stell dein Angebot vor dem Verkauf auf den Prüfstand.

Wenn dein Kurs die Merkmale erfüllen könnte, beschreibe der ZFU dein Angebot mit Kursmaterial, Ablauf, Betreuungsversprechen, Vertragsbedingungen und Werbetexten. Die ZFU ist für Zulassungsfragen zuständig und erklärt auf ihrer Website, welche Unterlagen und Voraussetzungen gelten. Bei einer unsicheren Einordnung helfen dir auch eine auf Fernunterricht spezialisierte Rechtsberatung oder eine fachkundige Kanzlei. Eine Checkliste ersetzt keine Prüfung des Einzelfalls.

Wie setzt du den Preis fest und verkaufst den Kurs?

Dein Preis sollte den Umfang und Nutzen des Kurses, deine Betreuung, deine Kosten und die Zahlungsbereitschaft deiner Zielgruppe berücksichtigen. Es gibt keinen einheitlichen Standardpreis, der für alle Themen funktioniert. Ein Selbstlernkurs ohne Rückmeldung ist ein anderes Angebot als ein begleiteter Kurs mit individuellem Feedback.

Beginne mit deinen Kosten. Addiere Plattform, Zahlungsabwicklung, Gestaltung, zusätzliche Software und den Wert deiner Produktions- und Betreuungszeit. Lege dann fest, wie viele Verkäufe du für einen sinnvollen Erlös brauchst. Wenn du 2.000 Euro Umsatz anstrebst und einen Kurs für 200 Euro anbietest, brauchst du dafür zehn Verkäufe vor Abzug von Gebühren, Steuern und Kosten. Das ist einfache Planung, keine Zusage für den Markt.

Prüfe den Preis mit Interessenten, bevor du ihn in Stein meißelst. Zeige ihnen den Kursumfang, das Ergebnis und den tatsächlichen Ablauf. Frage, was ihnen noch fehlt, was sie nicht brauchen und welche Alternative sie heute nutzen. Ein Preis wird nicht dadurch glaubwürdig, dass du einen hohen Vergleichspreis daneben schreibst.

Ein guter Verkaufsstart beginnt vor der Eröffnung des Kurses. Erkläre öffentlich, welches Problem du löst, was Teilnehmende lernen und für wen der Kurs nicht gedacht ist. Nutze Fragen aus Gesprächen als Themen für Beiträge, Newsletter oder ein kostenloses Webinar. So kannst du Rückfragen beantworten, bevor jemand kauft.

Mach die Kursseite konkret. Beschreibe Inhalt, Format, Zugang, Betreuung und Voraussetzungen. Sag, ob der Kurs sofort startet oder ob Lektionen nach und nach freigeschaltet werden. Versprich kein Ergebnis, das du nicht kontrollieren kannst. Ein Kurs kann Wissen und Struktur liefern, aber nicht garantieren, dass jede Person dasselbe Resultat erreicht.

Der Kaufprozess muss verständlich sein. Zeige den Gesamtpreis, den Anbieter und die wesentlichen Vertragsbedingungen, bevor jemand bezahlt. Lege fest, welche Rechnungs- und Zahlungsprozesse deine Plattform übernimmt und was du selbst erledigen musst. Lass Widerrufsbelehrung, Datenschutzhinweise und Vertragsgestaltung fachlich prüfen.

Beim Verkauf digitaler Inhalte an Verbraucher besteht grundsätzlich ein Widerrufsrecht. Für Fernabsatzverträge beträgt die Widerrufsfrist grundsätzlich 14 Tage. Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn du vor dem Start die ausdrückliche Zustimmung zum sofortigen Beginn einholst, die Kenntnis vom Erlöschen bestätigen lässt und die vorgeschriebene Vertragsbestätigung bereitstellst. Eine vorangekreuzte Box oder ein bloßer Hinweis reicht dafür nicht. Seit dem 19.06.2026 brauchst du bei Verträgen, die online geschlossen werden, außerdem eine gut sichtbare Widerrufsfunktion mit einer Beschriftung wie „Vertrag widerrufen“ (§ 356a BGB). Lass den Ablauf rechtlich prüfen, besonders wenn dein Kurs auch Betreuung oder Live-Leistungen enthält.

Klär die Umsatzsteuer vor dem Verkauf. Bildungsleistungen sind nach § 4 Nummer 21 UStG nur unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei. Dazu zählen gesetzlich geregelte Anforderungen an Bildungseinrichtungen oder an selbstständige Lehrkräfte, die an bestimmten Schulen und Einrichtungen unterrichten. Ein selbst erstellter Videokurs ist also nicht automatisch steuerfrei, nur weil er Wissen vermittelt.

Auch die Kleinunternehmerregelung ist eine eigene Frage und ersetzt nicht die Prüfung einer möglichen Bildungsbefreiung. Stand 2026 gilt sie nach § 19 UStG, wenn der Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 Euro nicht überschritten hat und im laufenden Kalenderjahr 100.000 Euro nicht überschreitet. Die Regeln und Folgen für deine Rechnung ordnet der Beitrag Umsatzsteuer als Kleinunternehmer ein. Klär deinen konkreten Fall mit einer Steuerberatung oder dem Finanzamt.

Ob dein Angebot freiberuflich oder gewerblich ist, hängt von der tatsächlichen Tätigkeit ab. Ein Onlinekurs macht dich nicht automatisch zur Freiberuflerin oder zum Gewerbetreibenden. Lies dazu Freiberufler oder Gewerbe und klär offene Fragen mit dem Finanzamt oder der zuständigen Stelle. Melde auch deine Tätigkeit korrekt an, bevor du dauerhaft verkaufst.

Ein schlanker Verkaufsablauf kann so aussehen:

  1. Sprich mit potenziellen Käufern und beschreibe das Problem in ihrer Sprache.
  2. Erkläre Kursinhalt, Format und Betreuung in einem klaren Angebot.
  3. Prüfe FernUSG, Umsatzsteuer, Widerruf und Vertragsbedingungen.
  4. Erstelle eine einfache Verkaufsseite und richte Zahlung sowie Zugang ein.
  5. Öffne eine begrenzte Pilotphase und sammle Fragen und Rückmeldungen.
  6. Überarbeite Kurs und Verkaufsseite anhand der tatsächlichen Nutzung.

Ein Kurs verkauft sich nicht, weil du möglichst viele Bonusmaterialien anhängst. Er verkauft sich, wenn die richtigen Leute verstehen, für wen er gedacht ist und welches Problem er bearbeitet. Frag nach dem Kauf, wo sie festhängen. Diese Antworten sind oft wertvoller als die nächste Zusatzlektion.

Häufige Fragen

Hier findest du Antworten auf typische Fragen zum Erstellen und Verkaufen deines ersten Onlinekurses. Die rechtliche Einordnung hängt immer davon ab, wie du Inhalte, Betreuung und Vertrag konkret gestaltest.

Wie lange dauert es, einen Onlinekurs zu erstellen?

Das hängt vom Umfang, dem Format und deiner verfügbaren Zeit ab. Ein kurzer Pilotkurs lässt sich schneller vorbereiten als ein umfassender Videokurs mit Aufgaben und Betreuung. Plane neben der Aufnahme auch Zeit für Testläufe, Verkaufsseite und technische Einrichtung ein.

Muss ich für einen Onlinekurs ein Gewerbe anmelden?

Nicht jeder Kursanbieter ist automatisch gewerblich tätig. Entscheidend ist die konkrete Tätigkeit und ihre steuerliche Einordnung. Kläre deinen Fall mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung.

Kann ich einen Onlinekurs ohne Kamera erstellen?

Ja, du kannst Bildschirmaufnahmen, Folien mit Ton, Texte oder Audio verwenden. Entscheidend ist, dass deine Erklärungen gut verständlich sind und die Inhalte zum Lernziel passen. Teste vorher, ob Ton und Darstellung auch auf einem Smartphone funktionieren.

Reichen Videos für einen Onlinekurs aus?

Videos können Wissen vermitteln, aber nicht automatisch beim Anwenden helfen. Ergänze sie bei Bedarf um passende Übungen, Vorlagen oder Beispiele. Sobald du persönliche Lernkontrolle oder Feedback zusagst, prüfe die Auswirkungen auf das Fernunterrichtsschutzgesetz.

Braucht jeder Onlinekurs eine ZFU-Zulassung?

Nein. Eine Zulassung ist erforderlich, wenn alle Merkmale eines Fernlehrgangs nach § 1 FernUSG erfüllt sind und keine Ausnahme greift. Besonders wichtig sind überwiegend räumlich getrenntes Lernen und eine vertraglich zugesagte Lernerfolgskontrolle.

Darf ich meinen Onlinekurs sofort nach dem Kauf freischalten?

Das hängt unter anderem vom Widerrufsrecht und vom Vertrag ab. Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn du die gesetzlichen Zustimmungen und Bestätigungen korrekt einholst. Lass den Checkout prüfen, bevor du den sofortigen Zugang als Standard einrichtest.

Wie viel sollte ich für einen Onlinekurs verlangen?

Der Preis hängt von Zielgruppe, Umfang, Betreuung, Kosten und Zahlungsbereitschaft ab. Berechne zuerst, welche Kosten du decken musst und wie viele Verkäufe du für deinen geplanten Umsatz brauchst. Teste anschließend, wie Interessenten auf das konkrete Angebot reagieren.

Welche Plattform eignet sich für den ersten Kurs?

Eine Plattform, die Kurszugang und Verkauf einfach zusammenführt, kann für den Einstieg reichen. Vergleiche Gesamtkosten, Gebühren, Datenschutz, Support, Vertragslaufzeit und Exportmöglichkeiten. Wähle nur Funktionen, die du für deinen aktuellen Kurs wirklich brauchst.

Dein nächster Schritt

Heute kannst du einen ersten Schritt machen: Schreib das Problem auf, das dein Kurs lösen soll, und sprich mit drei Menschen, die es kennen. Wenn ihre Antworten zeigen, dass dein Thema wirklich drückt, planst du den Pilotkurs. Die Videos kommen später.

Noch ein Punkt wird am Anfang gern unterschätzt: Was passiert nach dem Kauf? Lege fest, wie Teilnehmende Hilfe bekommen, ob sie ihre Fragen öffentlich oder vertraulich stellen und wie lange du den Zugang bereitstellst. Ein klares Supportfenster schützt deine Feierabende und gibt Käufern eine verlässliche Erwartung. Wenn du auf Fragen regelmäßig antwortest, kalkuliere diese Zeit in Preis und Ablauf ein.

Plane außerdem eine einfache Rückmeldeschleife. Bitte Teilnehmende nach den ersten Lektionen um konkrete Hinweise: Was war leicht verständlich? Wo mussten sie zurückspulen? Welche Aufgabe war unklar? So verbesserst du die nächste Version, ohne jedes Mal den ganzen Kurs neu aufzunehmen. Ein kurzer Hinweis im Kursbereich oder eine feste Feedbackrunde reicht für den Anfang.

Speichere eine Liste mit den häufigsten Rückfragen. Wenn mehrere Personen am selben Schritt hängen bleiben, fehlt wahrscheinlich ein Beispiel oder eine klarere Erklärung. Dann kannst du die Lektion gezielt ergänzen. Einzelne Sonderwünsche gehören nicht automatisch in den Kurs. Du entscheidest, was für die ganze Zielgruppe hilfreich ist und was persönliche Beratung bleibt.

Quellen